20
Apr
2017
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Wasser

Nicht ohne mein Wasser! Meine 30-Tages-Challenge

Hast Du gewusst, dass mehr als 50 Prozent unseres Organismus aus Wasser besteht?

Das ist wirklich eine Menge und veranschaulicht, das Wasser lebenswichtig ist. Aber nicht nur das Wasser, das schon in unserem Körper ist, ist wichtig. Auch das Wasser, das wir trinken, sollte einen hohen Stellenwert einnehmen.

Für mich war das lange nicht so – aber das hat sich geändert.

Wasser trinken war viele Jahre so ziemlich das Letzte, was ich getan hab.

Es hatte für mich einfach keinen Geschmack, mir schnürte es nach einem Glas förmlich die Kehle zu und somit bekam ich kaum etwas davon runter.

Gleichzeitig wusste ich allerdings, das andere Getränke nicht unbedingt denselben positiven Effekt wie Wasser haben. Einige (die, die Zucker enthalten) sind sogar sehr negativ.

Und so kam es, dass ich über viele Jahre wenig trank. Viel zu wenig. Ich kam teilweise nicht über einen Liter, wenn ich Kaffee nicht mit einrechnete.

30 Tage – 3 Liter

Über verschiedene Wege kamen in den letzten Monaten immer mehr Informationen über die Bedeutung des Wassertrinkens zu mir. Und überall hieß es: Trinke mindestens drei Liter täglich.

Für mich eine sehr schwere Aufgabe, aber ich wollte es schaffen und schuf für mich selbst die Challenge: 30 Tage – 3 Liter! Vom 24. Februar an trank ich für 30 Tage jeden Tag (bis auf einen) drei Liter Wasser.

Und das war mitunter richtig schwer!

Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
(Thales von Milet)

Mir war am Anfang klar, dass es für mich sehr schwer werden würde. Aus diesem Grund besorgte ich mir eine Flasche mit Einsatz (*), in der ich das Wasser mit Früchten oder Gemüse aromatisierte.

Das tat ich dann auch die ersten zwei Wochen. Besonders lecker fand ich immer Wasser mit Orange, aber auch Mango war gut geeignet und Ingwer konnte man zu beidem hinzugeben.

Mit ein wenig Geschmack brachte ich die drei Liter herunter – und nach zwei Wochen probierte ich es ohne Frucht und auch das ging plötzlich. Die restliche Zeit trank ich dann also Wasser pur.

Nur an einem Tag schaffte ich mein Pensum nicht ganz, aber auch da waren es 2,5 Liter, die ich schaffte.

Was bringt mir das?

Der eine oder andere Leser mag sich jetzt fragen, warum man auf die Idee kommen sollte, sogar eine Challenge aus dem Trinken zu machen.

In meinem Fall war das ganz einfach: Ich hatte so einige kleine Schwierigkeiten, die ich hoffte, in den Griff zu bekommen.

So bekam ich beispielsweise beinahe täglich gegen Abend Kopfschmerzen. Morgens fiel es mir trotz sieben Stunden Schlaf sehr schwer aufzustehen und nachmittags hatte ich ein richtiges Tief, bei dem ich mich teilweise kaum wach halten konnte.

Zudem habe ich noch eine Hautkrankheit, die sich mal mehr und mal weniger zeigt. Meine Hoffnung: All das sollte sich mit dem Trinken bessern!

Man könnte sehr viel Wasser sparen,
würden wir Menschen mehr Wasser trinken.
(Stefan Fleischer)

Wie sah es in der Realität aus? Die ersten Tage war es einfach nervig so viel zu trinken – das gebe ich zu. Schon am dritten Tag merkte ich jedoch, dass ich morgens ein bisschen wacher war als sonst.

An Tag 6 fiel mir sogar schon das Aufstehen leichter. Bis zum Ende der Challenge war es dann wirklich so, dass ich früh morgens problemlos aus dem Bett aufstand und sofort fit war.

Leider verschwand aber die Nachmittagsmüdigkeit nicht so ganz. Mal war es etwas besser als sonst, mal war es ohne Änderung.

Was sich aber auch gebessert hat, waren die Kopfschmerzen. Am vierten oder fünften Tag hatte ich sie zum letzten Mal. Dann gab es bis zum Ende der Challenge keine mehr. Das war echt eine große Erleichterung für mich.

Auch bei der Hautkrankheit meine ich Verbesserungen festgestellt zu haben. Richtig beweisen kann ich es nicht, aber es fühlte sich zumindest so an.

In Sachen Haut gab es aber noch weitere Veränderungen, die ich gar nicht so auf dem Schirm hatte: Im Gesicht sah ich deutlich frischer aus, meine Haut war straffer, rosiger und sogar die kleinen Fältchen um die Augen wurden weniger.

Es ist also wirklich so einiges passiert – und nichts davon war negativ.

Und jetzt?

Ich muss zugeben, nach der Challenge hab ich es etwas schleifen lassen – aber zumeist komme ich doch auf 2,5 Liter pro Tag. Zufrieden bin ich damit aber nicht. Das muss sich also wieder ändern.

Was ich auch gemerkt hab: Sobald ich unter zwei Liter am Tag komme, gibt es wieder Kopfschmerzen, mehr Müdigkeit usw. Die Folgen sind also direkt spürbar.

Ich bin mir also inzwischen ziemlich sicher, dass ich mit jedem Schluck Wasser etwas für meine Gesundheit tue – und das ist die beste Erkenntnis, die ich aus dem Projekt mitnehmen konnte.

Trinkst Du genügend Wasser?

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4 Responses

  1. Ja, ich sorgt mittlerweile dafür, dass ich täglich min. 2,5 Liter Wasser trinke. Einmal in Form von ungesüßtem Tee und dann eben in Form von Mineralwasser oder Wasser mit Früchten (trinke ich gern im Sommer). Dazu tracke ich das auch, damit ich dran bleibe. Ich merke die positiven Veränderungen ebenfalls!

    1. Nicole

      Super. Ich habe mich jetzt auch auf ca. 2,5 Liter eingependelt – gerade bei der Wärme aber auch gern mal etwas mehr. Und ich merke auch sofort, wenn es zu wenig ist, dann kommen die Kopfschmerzen.

  2. Ich habe heute noch darüber gesprochen, dass ich einfach zu wenig trinke 🙈 Vielleicht sollte ich mir auch mal eine App dafür besorgen 😉
    Toller Bericht 👍🏻

    Viele Grüße
    Vanessa

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